Unsere hochmotivierte Gemeinderatstruppe: von links nach rechts: Benedikt Knobel, Berufsschullehrer; Dániel Puskás, Anwalt; Barbara Haller, Informatikerin; Rezia Krauer, Historikerin; Lewin Lempert, Politischer Sekretär; Maya Kägi Götz, Historikerin; Hadi Huber, Fundraiser NPO; Marcel Tobler, Politologe; Urs Helfenstein, Japanologe; Nina Hüsser, Studentin; Luisa Schwegler, Jura-Studentin; Simon Diggelmann, Raumplaner; Severin Seliner, Sozialpädagoge i.Ausb., Jugendfussballtrainer
Unsere hochmotivierte Gemeinderatstruppe: von links nach rechts: Benedikt Knobel, Berufsschullehrer; Dániel Puskás, Anwalt; Barbara Haller, Informatikerin; Rezia Krauer, Historikerin; Lewin Lempert, Politischer Sekretär; Maya Kägi Götz, Historikerin; Hadi Huber, Fundraiser NPO; Marcel Tobler, Politologe; Urs Helfenstein, Japanologe; Nina Hüsser, Studentin; Luisa Schwegler, Jura-Studentin; Simon Diggelmann, Raumplaner; Severin Seliner, Sozialpädagoge i.Ausb., Jugendfussballtrainer

DER WAHLKAMPF IST GESTARTET!

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen

Als traditionelle Mitgliederpartei lancieren und gewinnen wir Abstimmungs- und Wahlkämpfe dank dem verdienstvollen Einsatz unserer Sektionsmitglieder und uns zugewandten Quartieranwohner*innen. Insbesondere diese motivierten Menschen, die sich auch ohne Parteibüchlein aktiv für soziale Gerechtigkeit, neue Ideen und konkrete Veränderungen in ihrem Quartier einsetzen, gilt es auf dem Weg zu einer neu erstarkenden linken Bewegung zu gewinnen. Politik im Alltag aktiv und inhaltlich zu gestalten und dadurch attraktiv und lebendig zu halten, stellt hohe Anforderungen sowohl an die Basis als auch an die Mandatsträger*innen. Anliegen werden in einzelnen Interessengruppen aufgespürt, im fortwährenden Dialog werden Konsensfindungen erarbeitet und– wenn mitunter auch auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner – gemeinsame Interessen erfolgreich durchgesetzt.

 

Eine Stadt für Alle

Irgendwo dazwischen findet er schliesslich statt, der Wahlkampf, der mit Abschluss der dösigen Sommerpause auf leisen Sohlen und mit der ausserordentlichen Delegiertenversammlung am 14. September 2017 ebenso festlich wie heiter gestartet ist. Das städtische Präsidium legte den Akzent bei der Eröffnung zurecht auf die Verdienste der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die Zürich in den vergangenen 27 Jahren zu eben dieser Stadt gemacht haben, für die wir uns heute einsetzen.

Die SP tritt mit vier konkreten Wahlversprechen an:

■ In den nächsten vier Jahren sollen 10’000 neue bezahlbare Wohnungen geschaffen werden.

■ Durch wirtschaftliche Diversifizierung und Impulse für den Wirtschaftsstandort Zürich schafft die Stadt die Grundlagen für die Arbeit der Zukunft.

■ Ein Netz von Velorouten sorgt dafür, dass man mit dem Velo schneller vorankommt und Fussgänger*innen sicher sind.

■ Zürich soll dank bezahlbarer Kinderbetreuung, zugänglichem öffentlichen Raum und erschwinglicher Unterbringung von älteren Menschen eine Stadt für alle Menschen bleiben.

 

Die Ziele für den 4. März 2018 stehen fest: Mit einem Wähler*innen-Anteil von mindestens 30 Prozent wollen wir einerseits die Wiederwahl von Corine Mauch, André Odermatt, Claudia Nielsen und Raphael Golta und andererseits mindestens 40 Sitze im Gemeinderat gewinnen.

 

Mit einer starken Liste bereit für die nächste Legislatur

Die SP-Sektionen 4 & 5 haben ihre Kandidierenden für die Gemeinderatswahlen 2018 bereits an ihrer gemeinsamen Nominationsveranstaltung vom 15. Juni 2017 nominiert. Unser grosses Ziel: sechs Sitze für die SP 4 und 5. Die vier bisherigen Gemeinderäte Patrick Hadi Huber von der SP 4 (Fundraiser NPO, ehem. Sektionspräsident), Urs Helfenstein von der SP 5 (Japanologe, ehem. Co-Präsident), Simon Diggelmann von der SP 5 (Raumplaner, ehem. Präsident des Röntgenplatzfestes) und Marcel Tobler von der SP 4 (Politologe, ehem. Co-Präsident) treten zur Wiederwahl an. Sie haben unsere Anliegen mit wichtigen Vorstössen und in einzelnen Kommissionen stets mit ausserordentlichem Engagement und bemerkenswertem Sachverstand vertreten. Ihnen gebührt grosser Dank – ganz besonders auch Peter Küng, der die SP 4 seit November 2007 im Gemeinderat vertritt und seine 2018 endende Amtszeit mit dem gegenwärtigen Ratspräsidium krönt.

Unsere Liste wird angeführt von den zwei Co-Präsidentinnen und neuen Spitzenkandidatinnen Maya Kägi Götz von der SP 5 (Historikerin, Museumsleiterin) und Barbara Haller von der SP 4 (Projektleiterin Gesundheitsinformatik). Mit der Platzierung dieser zwei engagierten Frauen an die Spitze nehmen die Mitglieder der SP 4 & 5 die Gleichstellung ernst und setzen ein klares Zeichen, nachdem seit den letzten Wahlen mit Nationalrätin Min Li Marti und mit der Präsidentin des Schulkreises Limmattal, Katrin Wüthrich, zwei amtierende SPFrauen aus dem Wahlkreis 4/5 ihr Gemeinderatsmandat vorzeitig abgegeben haben.

Auf den weiteren Plätzen treten mit Nina Hüsser (Studentin, Co-Präsidentin JUSO Kanton Zürich), die für die JUSO gleichzeitig für den Stadtrat kandidiert, Luisa Schwegler (Jura-Studentin, Vizepräsidentin Secondas Zürich) und Rezia Krauer (Historikerin) als Co-Leiterin des Wahlkampfs drei weitere kompetente Kandidatinnen an. Komplettiert wird die Liste mit den aktiven Sektionsmitgliedern Lewin Lempert (Politischer Sekretär GSoA), Benedikt Knobel (Berufsschullehrer, SP4-Co-Präsident), Severin Seliner (Sozialpädagoge i.Ausb., Jugendfussballtrainer) und Dániel Puskás (Anwalt, Schulpfleger). Es ist ein Verdienst, das wir hier nicht ohne Stolz in Erinnerung rufen: der SP 4 und 5 ist es zu verdanken, dass der Röntgenplatz und die Bäckeranlage zu dem geworden sind, was sie heute darstellen: nämlich lebendige Freiräume für die Quartierbevölkerung. Für ein lebenswertes, dynamisches Quartier für alle statt für wenige – dafür setzen wir uns

auch in Zukunft mit aller Kraft ein. Wir stehen dafür ein, dass aus dem Kasernenareal ein offener Ort der Begegnung, aus der Stadionbrache ein attraktiver lebendiger Wohnraum und der Carparkplatz gemeinsam mit dem Quartier entwickelt wird. In Übereinstimmung mit dem gesamtstädtischen Wahlversprechen soll Wohnen und Leben in diesen lebhaften Kreisen auch für Familien und Menschen mit geringem Einkommen möglich sein, und wir sprechen uns so auch klar für günstigen Wohnraum auf dem Neugasse-Areal aus.

 

Basiswahlkampf: mit dem Einsatz von uns allen zu einer linken Mehrheit

Um ihre Ziele zu erreichen, setzt die Stadtpartei auf einen intensiven Basiswahlkampf: Bis zum Wahlsonntag am 4. März 2018 wollen wir mit jeder siebten Wählerin und jedem siebten Wähler in der Stadt Zürich persönlich sprechen. Die Idee der zugrundeliegenden Mobilisierungskampagne ist bestechend einfach, denn je mehr Mitglieder und Sympathisanten*innen aktiv im Wahlkampf mitmachen, umso mehr Menschen können wir mit unseren Anliegen auch erreichen und zur Wahlurne bewegen. Die Basiskampagne setzt dabei auf das direkte Gespräch mit möglichen SPWähler*innen, insbesondere auch aus dem eigenen Umfeld, und sie will für die «heisse Phase» zwischen dem 7. Februar und 2. März 2018 möglichst viele Mitglieder und Sympathisant*innen zum Mitmachen gewinnen.

Ein neues Element in der Basiskampagne bildet die grosse Quartierbefragung, die seit September durchgeführt wird. Dank der Umfrage erfahren wir viel über die politischen Anliegen der Bevölkerung und nutzen das persönliche Gespräch am Telefon und an der Haustüre, um unsere Kernthemen bekannt zu machen und mögliche SP-Wähler*innen zu identifizieren.

Mit der Umsetzung der Basiskampagne wurde ein siebenköpfiges Team unter der Leitung von Barbara Spirig (SP 10) betraut. Nicole Bieri, die die Basiskampagne in unserem Wahlkreis verantwortet, hat ihre Arbeit anfangs September aufgenommen und zwischenzeitlich zahlreiche Mitglieder in unseren Sektionen kontaktiert und sie für die Quartierumfrage sowie für die Telefonaktionen im Schlussspurt vom 7. Februar bis 2. März 2018 gewinnen können. Auch die unter Mitgliedern anfänglich spürbare Skepsis gegenüber der Tür-zu-Tür-Befragungen hat sich aufgrund der ersten positiven Erfahrungen im direkten Gespräch mit den Quartierbewohner*innen gelegt. Gerade in unseren Quartieren ist der Rückhalt der SP bekanntlich gross: also – und hier schliesst sich der Kreis –

suchen wir alle das Gespräch und führen den Dialog fort: Denn nach den Wahlen ist stets vor den Wahlen oder eben auch gerade mal wieder mitten drin!